Changers

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Frühjahrsputz für den Körper gefällig?

Mit diesen 6 alltagstauglichen Tipps klappts bestimmt

Besonders im Frühling, doch eigentlich auch den Rest des Jahres ist dieser Trend weitläufig zu beobachten. Was wir uns an Kaffee, Zigaretten und Rotwein gönnen, gleichen wir einfach mit einem grünen Smoothie, einem Detox-Tee oder gar einer ganzen Woche Heilfasten aus. Schön, wenn es doch so einfach wäre. Natürlich sind all das wohltuende Maßnahmen für unseren Körper, doch einen exzessiven Lebensstil komplett ausgleichen können sie auch nicht. Wer also im Frühling mit frischer Energie an den Start gehen möchte, braucht noch einige andere Maßnahmen. Als Alternative zur dreiwöchigen Ayurveda-Kur oder zum kompletten Fasten, haben wir für euch ein paar alltagstaugliche Tipps gesammelt, wie ihr euch etwas Gutes tun könnt:

Einfach mal die Hälfte

FDH (Futter die Hälfte) als Diätmaßnahme ist weit bekannt, also warum das Prinzip nicht mal auf Genussmittel anwenden? Wer nicht komplett verzichten kann oder will, gönne sich doch mal die halbe Portion. Statt 4 Kaffee nur 2, ein Radler statt einem großen Bier oder sich das leckere Stück Torte mal mit dem Gegenüber teilen. Schließlich ist die Idee hier eher, etwas für sich zu tun als sich etwas wegzunehmen. Denn was sich gut anfühlt, können wir längerfristig übernehmen.

Bewegung

Mit dem Fahrrad fahren oder mal eine Station laufen statt die Bahn oder das Auto zu nehmen, kurbelt den Kreislauf an, sodass alle nützlichen und unnützen Stoffe im Körper schneller an ihr Ziel transportiert werden. Das heißt also raus aus dem Körper oder rein in die Zellen. Sauerstoff und Sonnenlicht gibts gleich noch dazu.

Schwitzen

Auch über die Haut werden wir unbrauchbare Stoffe los. Schwitzen hilft uns demnach beim Entgiften, sodass Saunagänge auch bei wärmeren Temperaturen noch eine gute Idee sind. Oder wir machen einfach Sport, am besten draußen und mit anderen zusammen.

Trinken, Trinken und nochmals Trinken

Es steht gefühlt überall und trotzdem lässt sich nicht genug wiederholen, wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für den Körper ist. Nur zur Erinnerung: Das Blut besteht fast zur Hälfte aus Wasser. Die Lymphflüssigkeit auch. Und dann noch das Plasma in jeder einzelnen Zelle. Ohne Wasser geht es also absolut nicht. Wer von all den genannten Tipps nur einen umsetzen kann, sollte sich also an den hier halten: 1,5–2L Wasser, ungesüßten Tee oder Fruchtsaftschorle täglich trinken. Und dann vielleicht noch ein bisschen Wasser.

Eine kleine Morgen-Routine für Fortgeschrittene

Im Ayurveda wird eine ausgiebige Morgen-Routine mit dem Aufstehen zum Sonnenaufgang, Öl-Ziehen, Selbstmassagen, Yoga und anderen Elementen empfohlen, die den Körper im Rhythmus halten und in seinen natürlichen Funktionen unterstützen soll. Diese kann gut und gerne zwei Stunden dauern und ist deshalb für die meisten von uns wenig alltagstauglich. Allerdings können wir einige Elemente daraus übernehmen. Ein guter Start ist das morgendliche Zungeschaben direkt nach dem Aufstehen. Es entfernt eine ordentliche Portion der über Nacht angesammelten Bakterien im Mundraum bevor wir sie mit unserem Frühstück herunterschlucken. Praktische Kunststoffschaber gibt es hierfür in Drogerie-Märkten, ein kleiner Löffel aus der Küche tut es aber auch. Danach Zähne putzen oder zumindest den Mund gründlich ausspülen und wir sind bereit für Teil Zwei: ein Glas warmes Wasser. Das bringt die Verdauungsorgane in Schwung und bereitet uns fürs Frühstück vor. Wer mag kann einen Teelöffel ungefilterten Bio-Apfelessig oder den Saft einer halben Zitronen hinzufügen. Beides regt die Produktion von Verdauungsenzymen an und bringt zusätzlich noch Vitamine und Mineralstoffe mit. Ganz schön praktisch.

All-time Favourites

Wenn wir schon beim trinken gelandet sind, erwähnen wir hier noch die Entgiftungsklassiker, welche sich hervorragend als Tee genießen lassen. Sie können einfach hin und wieder oder mehrmals täglich über 2–4 Wochen getrunken werden. Die Brennnessel hat zwar einen schlechten Ruf wegen der Sache mit dem brennenden Jucken, aber eigentlich ist sie voller wichtiger Inhaltsstoffe. Unter anderem regt sie die Nierenfunktion an und beschleunigt so die Ausscheidung wasserlöslicher Stoffe aus dem Körper. Essen kann man sie ürbigens auch, besonders die feinen jungen Triebe sind lecker in Smoothies, im Salat oder als Gemüsebeilage. Um die Leber zu unterstützen, bietet sich Löwenzahn an. Auch er kann getrunken und gegessen werden.

Auch wenn wir es nicht schaffen, einen supergesunden Lebensstil einzuhalten, können wir doch mit einigen Tricks einem solchen Vorsatz etwas näher kommen. Kleine Veränderungen sind für die meisten von uns viel leichter umzusetzen und können eher zu neuen Gewohnheiten werden als drastische Vorhaben. Wie wäre es also heute mal mit einem großen Glas Wasser?

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